aloha
Aaaaaalso:
Erstmal respect, dass du dich an C-Sound herangewagt hast. Das Teil is nämlich ehr was für High Advanced User.
Ich mach nu schon seit ich 12 bin musik und das ausschließlich mit dem PC doch an C-Sound, was damals in der überarbeiteten version 3.5 in den Himmel gehypt wurde, war einfach zu viel. Einmal wegen dem modularen Aufbau (jeder Baustein für einen Sound muss gesetzt, und in der richtigen reihenfolge "verkabelt" werden) und außerdem wegen der eigenen Rang-Scale (die Intensitätsscale entspricht nicht dem normalen standard, sondern ist freie erfindung der hersteller). Man könnte das ganze auch mit dem Reactor von Native Instruments vergleichen, der aber wesentlich einfacher zu bedienen ist, vorausgesetzt, man kennt sich mit der tonerzeugung von gängigen hardware synthesizern aus (oder man läd sich die beispiele und probiert welcher regler was bewirkt... es macht auf jeden fall spass)
Nunja, solltest du weiter mit c-sound arbeiten wollen bekommst du
hier die umfassenste und beste anleitung.
Solltest du dir aber einfach nur ein paar sounds proggen wollen, wär's besser du steigst auf nicht modulare Software Synthies um.. bei denen is der spassfaktor extrem hoch und man muss sich nicht erst mit ewigem Modul-Einstellungen rumschlagen. Alles was man braucht ist ein gutes gehör und vielleicht auch ein bißchen notenkenntnis.
Ich persönlich nutze den
Pro-53 von Native Instruments... hammer teil und hammer sound vereint unter einer saumäßig goilen Oberfläche =))... und
die
Rebirth 338... Der Kult-Synthi von Roland als Softwareversion......als Synthesizer.
Und die
Cool Edit 2000 als Sound Editor, um dem ganzen mehr Druck und/oder Effekte zu geben.
Was mir da grad noch einfällt wo ich Effekte sage: Wenn du ein Komplettpaket willst, also Synthies, Sequenzer (tonspuren aufnehmen), Mixer, Effektrack etc. solltest du dir den
Magix Music & Video Maker Generation 6 runnerladen. Nachdem Magix mit dem Music maker 1 nur noch Kinderspielzeuge hergestellt hat (a la dein hit in 5 minuten) haben sie mit der Generation 6 wieder einen Treffer gelandet, der sogar einzug in einige bedeutende studios gehalten hat, da man DSP-Effekte, also kleine Programme, die nix anderes zu tun haben, als Effekt zu sein dort erstmals auch von fremdanbietern einbinden konnte =)) (ganz nebenbei: nach der generation 6 hat Magix wieder Kinderspielzeug hergestellt.. die haben anscheinend nur alle paar Jahre mal'n Lichtblick)
Sooooooo... das waren nun ganz viele infos zum Soundprogramming mit dem PC... Als fazit bleibt zu sagen: Modulare Synthesizer wie der C-Sound können viel, wenn man sie beherrschen kann, aber man sollte schon mal'n Hardware Synthesizer aufgeschraubt haben und die Abläufe verstehen. Cooler und wesentlich einfacher zu bedienen sind die Phsical Modeling Stand-alone Synthies, die die Orginale nachbilden - man muss aber damit leben weniger in die klänge eingreifen zu können. was aber nicht wild ist, bei z.B. 600 Preset Sounds beim Pro-53, die man im Rahmen der möglichkeiten eines normalen synthies verwulsten kann =)))
In diesem Sinne
DemSoundZ